DIE SCHATTEN VON LA ROCHELLE
Worum es geht: Politik, Leidenschaft, Schuld und Rache vereinigen sich, als 1640 eine Verschwörung gegen den mächtigsten Mann Frankreichs angezettelt wird: Richelieu...
Wer sind die Hauptfiguren?
Richelieu: Kardinal und erster Minister, auf dem Höhepunkt seiner Macht und ständig
am Abgrund balancierend
Marie: seine Nichte, die einzig verwundbare Stelle in seinem Leben
Paul d' Irsdmasens: ein mysteriöser Fremder, der mit Richelieu mehr gemeinsam
hat, als beide ahnen
Louis XIII: König von Frankreich, dessen Beziehung zu Richelieu bis zum Zerreißen
gespannt ist
Cinq-Mars: Günstling des Königs, Feind des Kardinals
Wann: Erste Hälfte des 17. Jahrhunderts;
Wo: Frankreich, vor allem Paris und La Rochelle
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Man schreibt das Jahr 1640. Während in Europa der Dreißigjährige Krieg tobt, befindet sich Richelieu,
Kardinal und Erster Minister Frankreichs, auf dem Höhepunkt seiner Macht. Souverän dominiert er den
Hof und die Provinzen. Doch nur ein einziger Mensch steht ihm wirklich nahe: seine Nichte Marie, die
Herzogin von Aiguillon.
Nur ihr, die ihre Verletzlichkeit hinter kühler Disziplin und scheinbar unerschütterlicher Gelassenheit
verbirgt, schenkt der Kardinal seine Zuneigung und sein Vertrauen. Durch Leid und Erfolg wie über das streng
gehütete Familiengeheimnis unverbrüchlich an den Kardinal gebunden, hat Marie die Gemeinschaft mit ihm zum
Wichtigsten in ihrem Leben gemacht.
Doch auch sie ist längst nicht mehr Herrin ihres Schicksals und ihrer Gefühle.
Als Marie den mysteriösen Paul d'Irsdmasens kennenlernt, ist sie gleichermaßen mit dem Gestern wie mit
dem Heute konfrontiert, und zwar auf eine Weise, die beides in seinen Grundfesten zu erschüttern
droht. Während Verschwörer nach Richelieus Leben trachten und die Schatten seiner Vergangenheit ihn
einzuholen beginnen, geht Marie durch ihr ganz persönliches Fegefeuer - bis das Überleben ihres Onkels
allein in ihren Händen ruht. Und der Schlüssel zu all dem liegt in La Rochelle...
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