Das Spiel der Nachtigall

Worum es geht:

Ende des 12. Jahrhunderts wagt der gefeierte Minnesänger Walther von der Vogelweide ein gefährliches Spiel inmitten des mörderischen Kampfs zwischen Staufern und Welfen. Er spioniert, intrigiert und manipuliert. Doch gegen die Liebe ist er machtlos.

Wer sind die Hauptfiguren?

Walther von der Vogelweide – scharfzüngig, lebenshungrig, immer bereit, die Regeln des Minnesangs wie der Gesellschaft auf den Kopf zu stellen

Judith – Ärztin, Jüdin, Idealistin und Überlebenskünstlerin zugleich

Stefan – Judiths getaufter Onkel, Kölner Großkaufmann und bestrebt, dem Welfen den Thron zu sichern

Irene von Byzanz – verheiratet mit dem Staufer Philipp, Judiths Gönnerin

Otto von Poitou – Welfe, Kronprätendent und Judiths bedrohlichster Feind

Wann:

1192 bis 1212.

Wo:

Wien, Salerno, Köln, Bamberg, Würzburg, Speyer, Hagenau, Rom.

 

Ende des 12. Jahrhunderts beginnt ein Junge aus ärmsten Verhältnissen seinen unaufhaltsamen Aufstieg an die Spitze der Minnesänger, um den sich die Fürstenhöfe streiten – und das, obwohl Walther von der Vogelweide mit allen Konventionen bricht und dem Minnesang die Keuschheit nimmt. Was keiner seiner Gönner ahnt, die ihn als „Nachtigall“ preisen: Walther dient nur einem Herren, und das ist er selbst. Geschickt sammelt er Informationen und verkauft nicht nur seine Kunst, sondern auch sein Wissen für einen hohen Preis. Dabei kreuzen seine Wege immer wieder die der gefährlich klugen Judith, einer jüdischen Ärztin, die manchmal seine Gegnerin, manchmal seine Verbündete ist – und immer entschlossen, die Welt zu verändern. Für Walther wird sie die Frau seines Lebens. Doch er ahnt nicht, dass er sich für sie auf ein höchst gefährliches Spiel einlassen muss …